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Wandbelag mit schimmerndem Mosaik
Wandbelag mit schimmerndem Mosaik – Marazzi Fliesen

Badezimmer-Fliesen - Tipps zur richtigen Wahl

Badezimmer-Fliesen gibt es in einer Vielzahl an Formen, Farben und Formaten. Daraus ergeben sich unzählige Gestaltungsmöglichkeiten. Erfahren Sie mehr darüber!

Die Bad-Fliese – ein immerwährender Trend

Sie sind gerade dabei, das Badezimmer zu planen oder möchten den Nassraum einer Neugestaltung unterziehen? Wie schön! badezimmer.com verrät einige Tipps darüber, was es beim Kauf und bei der Montage von Fliesen zu beachten gilt! Inklusive Blick auf die aktuellen Fliesen-Trends im Bad!

Alles auf Anfang: die Herstellung der Fliese

Der Begriff „Fliese“ wird auf vielfältige Art und Weise verwendet. Im Allgemeinen versteht man darunter Platten verschiedener Formate aus Keramik. Eingesetzt werden sie als Boden- und Wandfliesen und zwar im Innen- ebenso wie im Außenbereich.

Ausgangsmaterial für die Produktion ist Ton. Diesem werden zahlreiche natürlich vorkommende Mineralien, darunter etwa Quarz, Kaolin und Feldspat, beigemischt. Die Formgebung geschieht entweder durch die Zerkleinerung von endlosen „Bändern“ oder durch das Pressen in dafür vorgesehene Formen. Die Härte der Fliese entsteht durch den anschließenden Brennvorgang bei rund 1.000 Grad. Und schon ist sie fertig: die Fliese für das Badezimmer.

Die Farbe der Fliese: ein Genuss für das Auge

Ihre Farbgebung erhält die Fliese entweder durch Oxide, die in den Zusatzstoffen enthalten sind, durch gezielte Zuführung dieser oder durch eine spezielle Glasur. Diese wird vom Hersteller auf die Keramik-Rohfliese aufgetragen, mit der sie sich im zweiten Brennvorgang verbindet. Spezielle Muster werden meist aufgedruckt, glasiert und nochmals gebrannt.

Fliesen in Holzoptik (Quelle: Marazzi Group S.r.l)

 

badezimmer.com-Gestaltungstipp: Vorsicht bei der Wahl von dunklen Fliesen! Diese lassen das Bad häufig düster wirken. Zudem sind Kalkrückstände deutlicher zu sehen, als das bei hellen Fliesen der Fall ist.

Noch mehr Gestaltungstipps für das Badezimmer …

Fliese ist nicht gleich Fliese: Innen- und Außenfliesen

Fliesen werden nicht nur in Boden- und Wandfliesen untergliedert: Durch vielfältige Materialeigenschaften ergeben sich zahlreiche Einsatzbereiche und Arten.

So gibt es etwa Feinsteinzeug oder Böttgersteinzeug, aber auch Steingutfliesen, Natursteinfliesen oder Terrakotta. Die Hersteller belassen die Oberfläche von Feinsteinzeug dabei entweder im unbehandelten Zustand oder schleifen und polieren sie nach dem Brennvorgang. Diese Fliesenarten zeichnen sich durch die geringe Wasseraufnahme aus – meist unter drei Prozent – und sind damit ideal für Bereiche mit stärkerer Beanspruchung.

Im Vergleich dazu verfügen Steingutfliesen über ein wesentlich höheres Wasseraufnahme-Vermögen, nämlich von bis zu zehn Prozent. Sie zählen zur Feinkeramik und eignen sich ausschließlich für den Einsatz im Innenbereich. Steingutfliesen werden nach dem Brennvorgang mit einer Glasur überzogen. Das Ergebnis ist eine höhere Widerstandsfähigkeit gegen Säure und Reinigungsmittel und eine glattere Oberfläche. Das kommt Badbesitzern besonders bei der Reinigung zu Gute!

Fliesen aus Feinsteinzeug (Quelle: Marazzi Group S.r.l)

Das Fliesenformat: eine Trendfrage

Ob Wand- oder Bodenfliese: In Sachen Fliesentrend gab es in den letzten 20 Jahren eine wahre Trendwende. Während in den 2000er-Jahren das Mosaik-Muster als DER Fliesen-Trend galt, sind es heutzutage weit ausgefallenere Formate, die beliebt sind. Kurzum: Der von Badezimmer-Fliesen hat sich um 180 Grad gedreht!

Aktuell verarbeiten Fliesenleger möglichst große Keramikplatten in den heimischen Bädern. Fliesen mit einer Höhe von zweieinhalb Metern erscheinen im ersten Moment absurd, sind aber keine Seltenheit mehr. Vor allem an der Wand im Duschbereich eignen sich solche Großformat-Fliesen besonders gut. Und zwar aus ganz praktischen Gründen, denn sie erleichtern die Reinigung enorm: Durch die geringere Anzahl an Fugen ergibt sich weniger Angriffsfläche für Bakterien oder Schimmel. Gleichzeitig ist eine gute Abdichtung zu Boden und Wänden sichergestellt.

Die Reinigung von Fliesen: So klappt’s spielend leicht ...

Fliesen müssen aufgrund der täglichen Bad-Benutzung vielfältiger Beanspruchung stand. Durch ihre robuste Oberfläche sind Fliesen beständig gegen Reinigungsmittel und wirken wegen ihrer porenfreien Oberfläche stets hygienisch sauber. Um Rückstände von Seife, Kalk oder sonstigen Ablagerungen zu entfernen, sind herkömmliche Allzweckreiniger im Normalfall ausreichend.

badzimmer.com-Tipp: Verwenden Sie für die richtige Fliesen-Reinigung Waschmittel oder Weichspüler. Diese verleihen neuen Glanz! Wichtig: Fliesen nach der Reinigung gründlich mit Wasser „nachwaschen“. Vorsicht ist bei Natursteinfliesen geboten – informieren Sie sich am besten direkt beim Händler oder einem Bad-Experten in Ihrer Nähe nach der optimalen Reinigungsmethode!

Jetzt mehr erfahren: Mit diesen Tipps wird die Badreinigung zum Kinderspiel!

Fliesenvariationen im Badezimmer (Quelle: Marazzi Group S.r.l)

Auch bei der Wahl der Fliesen gilt: Safety first!

Bestimmt haben auch Sie schon von zahlreichen Statistiken gehört, wonach die Mehrheit aller Unfälle im Haushalt passiert. Nicht selten handelt es sich dabei um Stürze – über herumliegende Kabel, Türschwellen oder sonstige Hindernisse. Auch die Badezimmer-Fliese zählt jedoch zu den häufigeren Ursachen für Unfälle. Achten Sie bei der Wahl der neuen Boden-Fliese daher unbedingt auch auf die Sicherheit.

Mittlerweile bieten sämtliche Hersteller Fliesen mit rutschhemmenden Eigenschaften an. Im öffentlichen Bereich sind rutschhemmende Oberflächen an entsprechenden Stellen sogar behördlich vorgeschrieben! Und auch für den privaten Einsatz lohnt sich ein Blick auf den sogenannten Reibungskoeffizienten. Der R-Wert wird nach einem Standardverfahren ermittelt und gibt auf einer Skala von R9 bis R13 Aussagekraft über die Oberflächenbeschaffenheit des Produktes.

badezimmer.com-Tipp: Wählen Sie für das Badezimmer Fliesen mit einem Reibungskoeffizienten von mindestens R11 bis R13. Damit sind Sie mit Ihren Boden-Fliesen auf der rutschfesten und sicheren Seite!

Es muss nicht immer eine Fliese sein: Fliesen-Alternativen

Mittlerweile hat sich eine Vielzahl an Alternativen zur gewohnten Badezimmer-Fliese herauskristallisiert, um das Badezimmer aufzupeppen. Beispiele hierfür sind Natursteinwände, wasserresistente Tapeten und Farben. Beliebt sind seit Kurzem auch Kunststoffpaneele, Glaspaneele, Holzabdeckungen, Sichtbeton oder diverse Putzarten.

Erfahren Sie gleich alles Wissenswerte zum Putz im Bad! 

Diverse Fliesenformate in Kombination (Quelle: Marazzi Group S.r.l)

Trendvorschau: Eintönig war gestern, vielseitig ist heute.

Von kleinen Mosaik-Teilen hin zu großen Flächen – die Fliese hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten eine wahrhaftig große Veränderung durchlebt. Auch, wenn Alternativen wie Putz, Tapeten oder Abdeckungen immer beliebter werden, ist die Fliesen nach wie vor Nummer eins im Bad. Der resistenten Oberflächenbeschaffenheit und der spielend leichten Reinigung sei Dank! Wer im Badezimmer auf die Verfliesung setzt, dem steht eine große Auswahl an Farben, Formen und Mustern zur Verfügung.

badezimmer.com-Trendvorschau: Auch 2019 dominieren Naturtöne und -materialien das Badezimmer. Dazu kommen Metallic-Töne und matte Oberflächen, die selbstverständlich auch vor Fliesen nicht haltmachen!

Erfahren Sie gleich mehr darüber, wie Sie die Badezimmerwand klug nutzen und noch mehr aus ihr herausholen können!

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