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Hansgrohe Axor Starck
Hansgrohe "Axor Starck" Standarmatur aus Chrom – Hansgrohe

Chrom-Armaturen für das Bad

Einer der Klassiker schlechthin unter den Oberflächen, welche im Badezimmer Verwendung finden, ist Chrom. Wenngleich sich Alternativen etablieren, verlieren Chrom-Armaturen nie deren Charme.

Sei es die Armatur am Waschtisch, in der Wanne oder der Dusche, der Badheizkörper oder diverse Accessoires. Auch der Seifen- oder Handtuchhalter, der Beschlag der Duschabtrennung sowie die Abdeckung von Abfluss- und Schrauben glänzt in unseren Bädern. Ob seiner langen Beständigkeit kann Chrom als Oberfläche getrost als zeitloser Klassiker bezeichnet werden. 

Sind Chrom-Armaturen mit Produkten anderer Hersteller kombinierbar?

Chrom ist im Bad in jedem Fall weit verbreitet. Der große Vorteil: Die Optik der Oberfläche ist stets gleich und unterscheidet sich von Hersteller zu Hersteller nicht. Was wiederum bedeutet, dass Sie Chrom-Teile von verschiedensten Herstellern ohne Probleme in einem Raum kombinieren können.

Warum finden sich Großteils Chrom-Armaturen im Bad wieder?

Die Armaturenkörper sind eigentlich aus gegossenem und poliertem Messing. Messing ist weich, rostet und ist dementsprechend empfindlich für äußere Einflüsse. Aus diesem Grund kommt das natürliche Mineral Chrom zum Einsatz. Obwohl es in der Natur nur selten vorkommt und vergleichsweise teuer ist, gibt es überzeugende Argumente für deren Verwendung. Es ist hitzebeständig, trotzt vielen chemischen Einflüssen, ist ein hervorragender Korrosionsschutz und hat optisch eine edle Anmutung. Zusätzlich fühlt es sich auch noch gut an. Perfekt also für einen so anspruchsvollen Raum wie das Badezimmer.

Keuco "Collection Moll" Thermostat (Quelle: Keuco)


Wie kommt das Chrom auf den Messingkörper?

Diese Form der Beschichtung wird über sogenanntes Galvanisieren, so bezeichnet man elektrochemisches Abscheiden von dünnen Metallschichten, auf den Messingkörper aufgebracht. Um eine bessere Haftung zu erzeugen, versehen Hersteller den Messingkörper zuerst mit einer dünnen Nickelschicht. Der zu verchromende Grundkörper wird dann in ein Becken mit schwefelsaurer Säure getaucht und elektrisch als Kathode geschalten. So entsteht die glanzvolle Schicht einer Chrom-Armatur. 

Tücken in der Reinigung und Pflege

Trotz alledem die erzeugte Beschichtung für den Messingkorpus schützend wirkt, gilt es bei der Reinigung einige bedeutungsvolle Dinge zu beachten. Der Werkstoff löst sich in Salzsäure beispielsweise auf. Vermeiden Sie dementsprechend saure und aggressive Reinigungsmittel. Ebenso schädigend wirken Mikrofasertücher und scheuernde Reinigungsmittel. Im Normalfall reicht ein feuchtes Tuch mit ein wenig Spülmittel aus, um gewohnten Glanz wieder zu erlangen. Gegen hartnäckigen Kalk verwenden Sie am besten verdünnten Essig.
Wenn Sie auf natürliche Reinigungsmittel zurückgreifen möchten, verwenden Sie Zitrone. Schneiden Sie diese auf und reiben Sie Ihre Armatur damit ein. Der reinigende Effekt der Zitrone bewirkt wahre Wunder.
Nach der Reinigung spülen Sie Ihre Armatur bitte stets mit Wasser ab und wischen Sie sie mit einem weichen Tuch trocken. Vorbeugend lohnt es sich Chrom-Armaturen nach deren Benutzung abzutrocknen. So verhindern Sie von Haus aus, dass sich ein Kalk-Film bildet und die Chrom-Armatur den Glanz verliert.

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